Hola,

ich bin der Fraggel und bin ein kleiner, spanischer Mixjunge.

Ich hatte das ganz große Glück, dass ich ein ganz liebes neues Rudel gefunden habe und in Astor einen tollen Ziehpapa, denn Spanien ist für euch Zweibeiner vielleicht ein tolles Urlaubsland aber uns begleitet Tag für Tag der Tod. Aber darüber später mehr!

Jetzt erstmal zu mir:

 Mit 10 Wochen wurde ich mit meinen 4 Geschwistern den Companeros pro Animales einfach vors Tor gelegt. Zum Glück, man hätte uns ja auch in die Tötung bringen können, aber hier nahmen uns die Menschen liebevoll auf. Sie fuhren mit uns zum Tierarzt, damit wir durchgecheckt werden. Unser Geburtsdatum wurde auf ca den 15.04.2013 geschätzt und wir bekamen erstmal Wurmkur und Floh-Zeckenmittel. In der Auffangstation bekamen wir einen eigenen Raum, wo wir schlafen, spielen und toben durften. Wir bekamen die Namen Flower,Fantasia, Filou, Fidibus und Fraggels. Als wir etwas aufgepäppelt waren, bekamen wir unsere Impfungen.

Mitte August war es dann soweit, unsere zweibeinige Ziehmama fuhr mit uns zum Tierarzt, wir bekamen noch eine Impfe, ein SpotOn und einen Chip in den Nacken. Zwei Tage später kamen wir und 15 Artgenossen in mehrere Boxen, welche in einem großen Auto festgemacht wurden.Es ging auf große Reise!

In Valencia hatte der Wagen eine Panne und wir mußten eine Stunde ausharren. Wir fuhren die ganze Nacht durch und hielten nur, damit wir Hundis was zu trinken und essen bekamen. Gegen Mittag kamen wir dann in Frankfurt an und wurden dort aufgeteilt. Ich fuhr mit einer Schwester von mir und 2 anderen Kollegen Richtung Norden. Als zum Schluß meine Schwester ausstieg und ich allein in dem großen Kofferraum saß, mußte ich bitterlich weinen. damit ich mich nicht so allein fühlte, machte mein Fahrer das Radio etwas lauter und ich beruhigte mich etwas.Gegen 20 Uhr hielt er an, der Kofferraum wurde aufgemacht und ein fremdes Gesicht sah mich an. HILFE! Ich verzog mich in die hinterste Ecke. Eine freundliche Stimme sagte zu mir, dass ich keine Angst haben brauch, dass alles ok sei. Ich wurde in ein Handtuch gekuschelt, denn ich war von der langen Fahrt mit Kot und Urin verklebt. Ich kuschelte mich an und dann stand er plötzlich vor mir... ein riesengroßer, schwarzer Bär von Hund, der mich freundlich anfiepte. Wir beschnüffelten uns kurz, dann wurd ich aber schon wieder hochgehoben, weil mein Fahrer  sich verabschiedete.Da bellte der Große kurz und ich erschrak zu Tode. "Alles gut, Astor" Aha, der riesige Schwarzbär heißt also Astor.

Ich wurde kurz gebadet und als ich trocken war gab es was zu Essen. das sah komisch aus, roch aber sehr gut. Es war gewolfter, grüner Pansen, aber woher sollte ich das wissen? Ich kannte ja nur Trockenfutter und hin und wieder mal ein Döschen Nassfutter. Boh ey, ich sag euch der Pansen ist voll lecker! Ich dachte, ich bin im Schlaraffenland!

Astor und ich gewöhnten uns sehr schnell an einander, auch wenn ich ihn anfangs manchmal stresste. Jetzt toben wir zusammen, zum Schlafen kuschel ich mich oft an ihn und er achtet auf mich wie auf seinen Augapfel. Alleine seine Anwesentheit erleichterte mir extrem die Eingewöhnungszeit. Wenn ich mal schlechte Träume habe und im Schlaf schreie, kommt Astor sofort zu mir, stupst mich mit der Nase an und der böse Traum verschwindet.Als ich anfangs nachts raus mußte, weckte ich erst ihn, damit er den Zweibeinern bescheid sagt. Auf den Spaziergängen sehe ich zu, dass ich immer in seiner Nähe bleibe, damit ich mich nicht verlaufe oder mir was passiert. Großer Streß war für mich, wenn mein Frauchen morgens mit ihm alleine los ging, weil er sein Geschäft nicht im Garten macht und sein Frauchen arbeiten mußte. Dann drückte mir der Streß so sehr auf Darm unD Blase, dass ich ins Haus machen mußte. Mittlerweile klappt es zum Glück, daß wir 3 zusammen gassigehen. Womit ich auch noch nicht ganz klarkomme ist, wenn Astor seine 5 Minuten bekommt. Dann nämlich packt er mich, legt mich auf den Rücken und knabbert mich durch. Er macht das zwar ganz liebevoll, dennoch hab ich dabei immer Angst, dass er mir wehtut und flüchte unters Auto. Er Flitzt dann ums Auto rum, fiept und bellt, aber ich trau mich nicht drunter her. Naja, aber muß auch was von mir aushalten *grins*! Denn ich liebe es an ihm rumzuzupfen, er hat so ein herrlich langes Fell, und auf ihm rumzukrabbeln. Manchmal benutze ich ihn, wenn er liegt, auch als Sprungschanze: Anlaufnehmen, Vorderfüße auf ihn und Jump! Meistens toleriert er es, aber wenn es ihm zu bunt wird, schmeißt er mich runter und brummelt mich kurz an. Wenn er es toll findet, dreht er sich auf den Rücken, damit ich nicht so schnell von ihm runterfalle.

Ich bin jetzt 4 Wochen hier, bin bis auf das ein oder andere Maleur stubenrein, laufe bestens an der Leine und komme sofort, wenn man mich ruft. Ich genieße in vollen Zügen das Leben in meinem neuen, tollen Zuhause!

Fortsetzung folgt


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